Paris: Station der Geborgenheit

Ich war so erleichtert, als ich bei meiner Freundin angekommen bin. Ich habe mich so richtig aufgefangen gefühlt. Sie ist einer der Personen, die so ein Wohlwollen für andere Menschen hat und so eine tiefe Empathie, wie ich sie selten sehe. Hobbymäßig könnten wir wohl kaum verschiedener sein, und trotzdem hält unsere Freundschaft so gut, weil wir Werte teilen, die alles andere zweitrangig machen. Unsere Freundschaft hat keinen anderen Nutzen als den, dass wir uns dazu entscheiden, füreinander dazu sein. Nach dem dreitägigen Paris Aufenthalt war ich dann nochmal für drei Tage in Madrid bei meiner Schwester. Die Tage sind alle echt schnell vergangen. Es waren insgesamt auch schöne Tage, aber trotzdem wusste ich, dass es nicht die Lebensrealität ist, die mich zufrieden macht. Es waren schöne Tage, die sich aber gleichzeitig auch ein wenig leer für mich persönlich angefühlt haben. Schön, weil es ein gemeinsames Zeit verbringen mit Menschen war, die ich liebe. Leer, weil sie nicht verbunden waren mit dem, was ich als meine Lebensaufgabe sehe. Von Madrid ging es also zehn Tage nach Bilbao zu meiner alten Bekannten und dann war ich auch schon auf Teneriffa angekommen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert