Poesie

Markenware

Markenware Als Markenware bezeichnen wir, ein Produkt, das mit Logo mehr wert wird. Verflucht sei da, wer an Menschenware mit Doktortitel denkt, oder noch viel schlimmer an diese wertlose Menschenware ohne Titel.    Aber naja als wertlose Menschenware, haben wir ja immerhin stets die Chance unseren Wert zu steigern, indem wir weiter nach Logos streben.   Da universelle menschliche Werte nicht der Selbstwerterhöhung dienen können, haben sich also ganze Menschengruppen angefangen mit Logos zu schmücken. Eines der anerkanntesten Logos ist der Doktortitel. Er kommt mit den schönsten Versprechen: Du darfst zu der Gruppe der wertvollen Menschenware gehören, und der andere Teil der Menschenware wird an deiner Kleidung sehen können, dass du dir die wertvollsten Logos der Gesellschaft verdient hast.   Also gibt es nun verschiedene Warengruppen mit Logos, die repräsentativ für deinen Warenwert stehen. Wenn du als Menschenware da nicht die passenden Logos sammelst, bist du schnell aus der Warengruppe ausgeschlossen. Aber da musst du auch Verständnis haben,  ich meine das Gruppenlogo, kann sich ja sonst gar nicht mit Hilfe deiner Logos ausschmücken.   Viel schlimmer noch, es würde wohlmöglich dem Gruppenlogo schaden, & die Gruppe könnte noch an Ansehen verlieren, wenn du Teil dieser Gruppe wärst. Und so sind nicht nur Noten, Titel & Marken zu Logos geworden, sondern auch die Menschengruppe selbst.   Als wäre das nicht genug sind auch deine verwendete Sprache und deine eigenen Meinungen für viele Gruppierungen ein klares Logo, ob du wertvoll genug bist, oder erst noch weiter Logos sammeln musst, bevor du dich für diese äusserst wertvolle Gruppe an Menschen qualifiziert hast.

Kleidertausch

Funktionsjacke Du tauscht Menschen, wie Kleidung aus. Wenn dir im Winter kalt ist,  holst du dir eine dicke Jacke. Sie soll dich vor der Kälte schützen, sie soll dir Wärme & Geborgenheit geben.   Neue Jahreszeit, neue Bedürfnisse: Im Frühling muss eine dünnere Jacke her, du hast dich an der Winterjacke satt gesehen, und auch sonst ist sie viel zu dick. Anfangs hast du dich genau darüber gefreut, aber jetzt fällt dir diese Wärme zur Last.  Du holst dir also diese trendige luftige Frühlingsjacke, du liebst diese neue Leichtigkeit, diese schöne Farbe, diese Blicke der anderen Menschen,  wenn sie deine neue Jacke sehen. Du trägst sie mit ganzem Stolz, bis dir auffällt, dass du eigentlich gar keine Jacke mehr brauchst.   Neue Jahreszeit, neue Bedürfnisse: Es ist schließlich Sommer. Warum würdest du überhaupt eine Jacke wollen, du schenkst ihr nicht weiter deine Beachtung und legst sie in die Ecke, sie nützt dir nichts mehr, sie erfüllt für dich schließlich gar keine Funktion mehr.  Du liebst dieses Gefühl, jetzt so ganz ohne Jacke rausgehen zu können. Dir mangelt an nichts. Du musst deine Gedanken endlich nicht mehr an irgendein unnötiges Anhängsel namens Jacke verschwenden. Aber ehe du dich versiehst, merkst du, wie dieses einst tolle Freiheitsgefühl langsam anfängt zu bröckeln. Es wird allmählich wieder ein wenig kälter.   Neue Jahreszeit, neue Bedürfnisse. Der Herbst erinnert dich daran, dass es ohne Jacke mittlerweile zu kalt geworden ist. Du brauchst schließlich wieder Wärme und Geborgenheit. Schnell läufst du ins nächstgelegene Geschäft, und holst dir eine neue Jacke. Eine neue Jacke, die vorübergehend all deine Bedürfnisse erfüllt bis du halt in wenigen Monaten wieder eine neue brauchst.   Nach jahrelanger Suche triffst du schließlich auf eine Funktionsjacke, die für alle Jahreszeiten gemacht ist. Du freust dich riesig, endlich hast du mal eine Jacke gefunden, die versteht, was du willst. Endlich hast du mal eine Jacke gefunden, die all deine Bedürfnisse zu erfüllen weiß.   Du liebst diese Jacke über alles, du kannst sie stets anpassen. Wenns wärmer wird, nimmst du das Innenfutter raus. Wenns kälter wird, tust du es wieder rein und knüpfst den Regenschutz an. Du bist überalle Ohren verliebt. Es fühlt sich für dich stärker ans als Liebe, es fühlt sich an als würdest du mit der Jacke zu eins verschmelzen.  Für keinen Preis der Welt würdest du die Jacke wieder hergeben wollen. Schließlich bietet sie genau das, wonach du all die Jahre gesucht hast: Funktion.   Vorerst überstehst du die Jahreszeiten leicht mit ihr. Doch je mehr Winterepisoden vergehen, desto mehr fällt dir auf, dass der Reißverschluss allmählich anfängt zu klemmen. Du kannst es nicht fassen, dass diese einst so tolle Funktionsjacke, dich anfängt zu enttäuschen. Du kannst sie nicht mehr mit dieser Leichtigkeit an deine Bedürfnisse anpassen. Du merkst wie die Jacke in die Jahre kommt. Deine Liebe zu Ihr schwindet linear mit dem Verlust ihrer Funktion. Du hast also genau das verloren, wonach du dich so lange gesehnt hattest.  Sieh es positiv, du hast nur an Funktion verloren. Verbundenheit & Liebe sind dir genauso fern geblieben wie zuvor. Sieh es positiv, du musst gar nicht über Verlust trauern, du kennst das Spiel doch selbst: Funktionen lassen sich ersetzen. Hol dir einfach eine neue Funktionsjacke.   Ich will jedenfalls nicht länger deine Jacke sein.  

Zoo

zoo Der Mensch ist das einzige Tier, das gerne im Zoo ist. Es hat so sehr Angst vor der Freiheit, das es sich ständig nach der Sicherheit im Käfig sehnt. Dort ist es zwar am Leiden, aber es kann den Ursprung nicht sehen, das Gitter des Käfigs ist unsichtbar. Es kann es nur spüren.

Berlin

Berlin Du bist diese riesengroße Party, auf der ich all meine Sinne betäuben muss, um diese viel zu laute Musik ertragen zu können. 

für alle, die im herzen barfuss lau

für alle, die im herzen barfuß sind Und so war ich angekommen am Hauptbahnhof Berlin, und suchte meinen Weg in mein neues Zuhause. Voller Neugierde spazierte ich also los, barfuß über gepflasterte Straßen. Die erste Scherbe, die zweite Scherbe… Meine Neugierde größer als der Schmerz. Um mich meinem neuen Zuhause anzunähern, machte ich entschlossen die nächsten Schritte. Die dritte Scherbe, die vierte Scherbe… Langsam waren meine Füße nicht nur wund, sondern es zog auch eine unheimliche Kälte hoch von meinen Füßen, zu meinem Herz, bis in meinem Kopf. Irgendwann konnte ich weder die Scherben, noch die Kälte spüren. Der Kontakt mit diesen eiskalten Steinen hatte meine Sinne eingefroren. Mit kalten Füßen, kaltem Herzen und kaltem Kopf machte ich also die nächsten Schritte.  Ich dachte ich müsste mich nur an die Kälte gewöhnen. Meine Sehnsucht mein Zuhause zu finden war zu groß, um schon nach den ersten Metern aufzugeben. Doch jeden Schritt aufs Neue, ist mein Körper mit dieser asphaltieren Straße und all diesen Scherben in Berührung getreten. Dann fiel mir auf, dass die Berliner gar nicht barfuß liefen.  Stets trugen Sie Schuhe. Sie hatten sich geschützt vor diesen Scherben, vor dieser Kälte. Sie sind nicht mehr in Kontakt getreten mit diesen asphaltieren Straßen. Geschützt liefen sie auf diesen Scherben, auf dieser Kälte. Einen kurzen Moment hielt ich inne: Ich machte mit & kaufte mir Schuhe. Ich merkte, wie ich wieder handlungsfähiger wurde. Nun konnte ich die Scherben akzeptieren, ich musste ihnen nicht weiter Beachtung schenken,  denn zumindest meine Haut hat sich nicht länger an Ihnen geschnitten. Ab und zu war auch zwischen diesen kalten Straßen, ein Stück Kraut zu sehen. Eben dieses lebendige Kraut, das trotz dieser kalten Steine, seinen Weg zur Sonne durchdrungen hatte. Blöd nur, dass dieses Kraut der Funktionalität des Pflasters im Wege stand. Es war also ein Unkraut, ein Stück Grün, das nicht gewollt war.  Kraut sollte sich eben nur da Entfalten können, wo es der menschlichen Kontrolle obliegt.  Einer dieser Entfaltungsräume sind Parkanlagen:  In diesen naturnahen Orten kann man noch barfuß laufen. Dort werden Scherben nämlich beachtet, um schnellstmöglich beseitigt zu werden. Schließlich möchte man den nackten Füßen keine offenen Wunden zumuten. In diesen naturverbundenen Orten können die Menschen wieder in Kontakt treten mit dem Boden, mit dem Gefühl. In diesen naturnahen Parkanlagen ist die Natur nämlich so gut überwacht, dass sich die Menschen sicher genug fühlen können, um sich verletzlich zu zeigen. Natürlich nur so lange die Natur entsprechend gebändigt wird, ohne Kontrolle wäre das selbstverständlich nicht mehr möglich, denn sonst würden viel zu viele Scherben im Park rumliegen. Sonst würden sich zu viele Menschen an Ihnen schneiden. Sonst müssten Sich zu viele Menschen um diese Scherben sorgen, statt um ihre gepflegten Schuhe. 

Magier

magier Das Leben ist eine Magiershow. In dieser Show hat jeder Zaubertrick seine eigene Magie, und wir sollen uns für genau den Trick entscheiden,  von dem wir am meisten verzaubert sind.  Wir sollen sein Geheimnis lüften. Wir sollen den Trick perfektionieren, und ihn selbst eines Tages vorführen.  Wir sind zwar selbst nicht mehr verzaubert,  weil wir längst alle Geheimnisse hinter unserem Trick verstehen, aber wir können jetzt andere verzaubern bis ihre Augen vor Magie erleuchten.  Manche Augen haben das Leuchten verloren: Sie leben an dem Zauber dieser wundervollen Show vorbei,  denn sie sind zu fokussiert auf die Perfektion ihres eigenen Tricks. Tagtäglich üben sie stundenlang um ihn noch komplexer zu gestalten. Man nennt sie ambitioniert,  sie sind begehrt  und sie kriegen den lautesten Beifall: Doch diese Magier merken gar nicht, wie sie ihm regelrecht zum Opfer fallen: Denn am Ende wissen sie oftmals selbst nicht mehr einmal, was ihnen eigentlich noch bleibt,  ohne diesen einen Trick, an dem Ihre ganze Identität hängt.  Sie sind die Magier der Show. Sie leben von genau dem Beifall, der ihnen gleichzeitig ein freies Leben nimmt. Auch ihre Augen haben mal geleuchtet: Zu jedem Preis müssen sie jetzt andere Augen zum Leuchten bringen. 

unser leben – voll komischer züge

unser leben – voll komischer züge eine Kurzgeschichte Auf dieser Fahrt denken alle Menschen stets an das, was kommen mag. Mit dem Blick aus dem Fenster erwartet die eine Hälfte ein Tal, während die anderen einen Berg vermuten. Diese Meinungsverschiedenheit löst riesengroße Konflikte zwischen den Gruppen aus. Daher ist man sich einig: Damit die Erwartungshaltung der Passagiere genauer die Realität widerspiegelt, braucht es Regeln. Diese Regeln sollen dazu dienen, Muster zu erkennen, damit die bloße Meinung durch etwas realeres als die eigene Vorstellung gefestigt werden kann. Wild wird spekuliert, welche Muster und Regeln, die bestmöglichsten Prognosen liefern.   Auch die jüngsten Passagiere werden gleich eingeführt in die größte Herausforderung auf dieser Talerfahrt. Es ist nicht die Fahrt selbst, nein! Es sind die Prognosen: Früh werden sie bei dem Blick aus dem Fenster gelehrt Regeln und Muster abzuleiten, um zukünftig die Prognosen der Talerfahrt weiterentwickeln zu können. Manche Kinder aber verstehen es nicht, sie verstehen nicht, warum ihr Blick aus dem Fenster stets dem höheren Ziel dienen soll, endlich bessere Prognosen zu entwickeln. Um diese Problemkinder aufzufangen, wird früh psychologische Unterstützung angeboten, und wenn Gespräche mit Experten nicht mehr helfen, dann hat man durch Prognosen festgestellt, dass man Grundlegenderes bei den Kindern ändern muss. Um ihren Blick aus dem Fenster zu schärfen, werden nun spezielle Brillen angefertigt. Manche Kinder beschweren sich, dass sich ihr Wesen so verändert, denn ihre Realität ist nicht mehr die gleiche. Dafür fühlen sie sich aber jetzt endlich zugehöriger, ihr geschärfter Blick befähigt sie nämlich dazu, auch nur noch das Essenzielle dieser Fahrt zu analysieren, um bessere Prognosen zu entwickeln, und endlich einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft leisten zu können. Manche von Ihnen werden überraschenderweise sogar zu den besten Prognostizisten des ganzen Zuges.   Fast alle arbeiten nun im Konsens auf diese eine Position zu, sie alle wurde das gleiche Dogma gelehrt: der beste Prognostizist wird am meisten begehrt! Und so dreht sich nun die ganze Talerfahrt um Prognosen: und die Prognose, darüber wie gut die Talerfahrtprognose denn nun wirklich die Realität wiedergespiegelt hat, entscheidet über den Gemütszustand der Prognostizisten. Sie entscheidet nicht nur darüber wie gut sich die Prognostizisten fühlen, nein die Prognose der besten Prognostizisten entscheidet sogar darüber,  ob die anderen Passagiere ein Tal oder einen Berg sehen. Und so ist der Blick aus dem Fenster stets derselbe, doch die Prognose entscheidet, was die Passagiere sehen.   Manche Kinder hinterfragen, warum es den Erwachsenen denn so wichtig ist, bessere Prognosen zu entwickeln. Schnell werden sie aufgeklärt, dass Prognosen dazu befähigen, die Tiefen der Talerfahrt besser zu bewältigen. Die meisten Kinder können das verstehen. Andere brauchen halt eine Brille, um das Essenzielle dieser Fahrt zu sehen, aber manche wollen die Brille nicht aufsetzen.   Sie helfen der Gesellschaft nicht, die Prognosen weiterzuentwickeln, sie wollen weder ihren Blick aus dem Fenster, noch ihren Gemütszustand, noch ihren Stand in der Gesellschaft darauf beschränken, wie gut sie prognostizieren können. Manche Prognostizisten erfinden Wörter, um das Wesen dieser Kinder zu beschreiben, das Bedeutendste und Wirkungsvollste darunter ist: Nutzlos. Kinder sowie Erwachsene, sie alle fürchten sich vor diesem Titel. Lieber ist man natürlich Prognostizist, um den bedeutendsten Beitrag in der Gesellschaft zu leisten. Der Weg dahin wird aber immer schwerer, denn die Talerfahrt sie hört nie auf: Ein Blick aus dem Fenster reicht längst nicht mehr aus,  um die ganzen Regeln und Muster, die es zu beachten gilt, zu kennen. Die Prognostizisten sind sich einig: Es braucht Kinder mit verschiedenen Spezialisierungen, damit alle Details beachtet werden können. Dafür müssen sie zunächst einmal die Grundlagen ihrer Spezialisierung auswendig lernen. Anschließend dürfen Sie dann ihre Lebensfahrt lang aus dem Fenster gucken, um das von Ihnen mühsam erlernte Detail zu analysieren.   Manche Prognositzisten sehen jetzt nur noch die Blätter der Eiche, andere die Blätter der Distel. Viele Prognostizisten können den Blick aus dem Fenster kaum noch ertragen, zu sehr sind sie gelangweilt von diesem Anblick des Details. Wenn Sie sich über diesen Zustand beschweren, erfahren sie schnell Gegenwind, denn sie hatten doch stets die freie Wahl, worauf sie ihren Blick aus dem Fenster richten wollen. Positivere Passagiere wiederum hoffen stets weiter darauf, noch genauere Muster in dem Blatt der Eiche zu erkennen, um endlich die Prognosen weiterzuentwickeln. Um den aufkommenden Gegenwind zu bewältigen, hat der Rat der auserwählten besten Prognostizisten beschlossen neue Wörter einzuführen. Passagiere, die stets daran glauben und stets darauf hoffen, die Prognosen weiterentwickeln zu können, werden ambitioniert, willensstark, ausdauernd, diszipliniert und wenn sie es in den Rat der Prognostizisten schaffen, sogar hochintelligent genannt. Passagiere, die ihren Blick von den Details abwenden und ihren Blick schweifen lassen, die werden als faul deklariert. Manche von Ihnen schaffen es auch sozial genannt zu werden, aber nur wenn Sie sich gut genug um die anderen Passagiere kümmern. Obwohl diese Begriffe etabliert worden sind, um absolute Aussagen zu treffen. Wird ein und derselbe Passagier manchmal faul und manchmal sogar ambitioniert genannt. Nicht nur der Blick aus dem Fenster, nein sogar der Blick aus dem Auge, ist abhängig von den eigenen Vorstellungen.  Dieses Problem wurde selbstverständlich, von dem Rat der Prognostizisten erkannt, daher braucht es nun auch einheitliche Regeln, um die Wörter besser zuweisen zu können. Manche Passagiere sollen ihren Blick deswegen von nun an auf andere Passagiere lenken. Die Prognosen sollen weiterentwickelt werden, um das Verhalten der Menschen besser zu verstehen, vielleicht sogar vorherzusagen. Die Furcht davor, negative Wörterzuweisungen zu bekommen steigt. Diese Furcht führt einige Passagiere in totale Passivität,  zu groß ist die Angst, negative Wörterzuweisungen zu bekommen, oder den positiven Wörterzuweisungen nicht gerecht zu werden.   Obwohl die Prognostizisten immer besser Tal oder Berg vorhersagen können, gibt es nach wie vor Uneinigkeiten. Manche Spezialisierungen kritisieren sich sogar gegenseitig, dabei wird häufig über die Grenzen des Details der anderen gespottet,  ohne sich jedoch die Grenzen der eigenen Spezialisierung einzugestehen. Sogar innerhalb der Spezialisierungen gibt es Streit zwischen den aufgestellten Regeln und deren Richtigkeit. Die Groteske nimmt zu: während die Prognosen immer besser werden, und die Passagiere folglich immer besser, ausgestattet sein müssten, um die Tiefen des Tals zu bewältigen, steigt sowohl das Leid der Passagiere als auch

Makeup

makeup I refuse to wear ur makeup, I refuse to look outside. To look outside for your approval, when it really should be mine!   I won’t cover up my tears,  And I won’t cover up my bruises,  I’d rather share them all with you,  so that, you dare to share yours too!   Because what’s shared that’s half the pain,  And the joy is doubled too.  But to experience it all,  You need to show your colors too!   And in this world its surely scary,  cause they all talk about you,  when you decide to show your bruises,  and your vulnerable to, to all these people that don’t dare to, that don’t dare to show themselves, that rather hide in their four walls,  behind their phones and gossip talks.    But I won’t cover up my tears,  and I won’t cover up my bruises,  I’d rather share them all with you,  so that, you dare to share yours too!   Because what’s shared thats half the pain,  And the joy is doubled too.  But to experience it all,  You need to show your colors too!   And somedays, I feel so sad: When I look in pale pale faces,  where the only life I see is the red rouge that’s on their cheeks.   And their life story is driven  by this show of all their talking,  and their art of all this talking, aimed at one thing called performing!   But deep down they fear so much,  they fear so much to disappoint. So, they reject their truest version, but they hate themselves so much, to not be brave, not brave enough.    But I won’t cover up my tears,  And I won’t cover up my bruises,  I’d rather share them all with you,  So that, you dare to share yours too!   Because what’s shared thats half the pain,  And the joy is doubled too.  But to experience it all,  You need to show your colors too!   And the people that just follow, all the rules of this shit show,  they’ ll be the first to point their fingers,  at your flaws, and all your bruises.    It’s too much to bear for them, when they see that you just do,  that you just do what feels alright,  when they really want it too.    So, now you have a choice to make, and every choice makes up this you. And what you’d like to see in this world, please really just start within you!   Now, I have shared with you my bruises within this story of my song.  And now I face all my regrets,  that I had buried for so long. That had been covered up in make up,  in things I’ve said about you too, when truly what I wanted, was to be, yeah more like you! This piece of courage to be loud,  This piece of courage to be you, This piece of courage to be rejected,  and to be vulnerable too!   So I won’t cover up my tears,  And I won’t cover up my bruises,  I’d rather share them all with you,  so that, you dare to share yours too!   Because what’s shared thats half the pain,  And the joy is doubled too.  But to experience it all,  You need to show your colors too!

Softwareupdate

Softwareupdate Du bist wie ein alter Computer,  der unbedingt aktualisiert werden müsste. Du weißt, dass du zwingend eine Veränderung bräuchtest, aber dein Speicherplatz ist zu voll mit altem Balast, der mittlerweile so viele Bugs in deinem Betriebssystem verursacht, dass du dich jeden Tag aufs Neue drüber aufregst.   Du regst dich auf, dass du keine neuen Sachen mehr annehmen kannst,  obwohl die Lösung vor deinen Augen steht: Dein Speicherplatz ist zu voll,  zu voll mit altem Balast.   Du kennst die erforderlichen Schritte, aber du änderst nichts. Lieber regst du dich jeden Tag weiter auf über deine unsortierten Dateien,  ja über einen Zustand, den du selbst verursacht hast.  Aber stimmt ich hab fast vergessen, dass du wie ein alter Computer bist.   Ein alter Computer ist auch nur das Opfer seines Benutzers!!   Ach Mensch, ich könnte fast schon Mitleid mit dir haben!

Fast Food

Fast food Social Media ist wie Fast Food,  Wir verschwenden unsere Zeit mit Fraß ohne Mehrwert, Nur für unsere Selbstkomplexe hat es einen Nährwert.    Wir fressen ständig leere Kalorien in uns hinein,  Ja unkontrollierter könnte es nicht sein.  Nach jedem Mal sind wir beschämt,  Wie konnte das wieder passieren, Dieses passiv konsumieren,  Dieses nur einmal probieren,  Dieses kein Maß fürs dosieren,  indem wir uns dann verlieren!   Und die Last auf unseren Schultern nimmt weiter zu!! Das Gewicht, das unser Körper mittlerweile tragen muss, wird zur Zumutung,  Wenn wir all diese Bilder sehen, und anschließend unser Spiegelbild!